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Willkommen bei den DGS PraxisLeitlinien Schmerztherapie

Evidence-based medicine is the conscientious, explicit, and judicious use of current best evidence in making decisions about the care of individual patients. … Good doctors use both individual clinical expertise and the best available external evidence, and neither alone is enough!

(Sackett DL, Rosenberg WMC, Muir JAM Gray, Haynes RB, Richardson WS. Evidence-based medicine: what it is and what it isn‘t. BMJ 1996; 312: 71-72. Sackett DL, Strauss SE, Richardson WS, Rosenberg W, Haynes RB. Evidence-Based Medicine: How to practice and teach EBM. New York, Edinburgh, London, Madrid, Melbourne, San Francisco, Tokyo: Churchill Livingstone, 2000)


„Evidence-based medicine“ ist der gewissenhafte, ausdrückliche und vernünftige Gebrauch der gegenwärtig besten wissenschaftlichen Evidenz für Entscheidungen in der medizinischen Versorgung individueller Patienten. Eine gute und vor allem patienten-/bedürfnisgerechte schmerzmedizinische Versorgung beruht damit nicht nur auf der besten verfügbaren externen Evidenz (d. h. sinngemäß dem Wissen Dritter oder anderer), sondern insbesondere auch auf eigenen Wissen und in der universitären Aus- und Fortbildung sowie die in der klinischen Praxis gesammelter persönlicher klinischer Erfahrung (d. h. der eigenen internen Evidenz) und der Berücksichtigung der individuellen Erwartungen und Wertvorstellungen der unter Schmerzen leidenden Patienten.

Mit ihren PraxisLeitlinien geben die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie (DGS) e.V. und die Deutsche Schmerzliga (DSL) e.V. auf der Grundlage umfassender Recherchen und Analysen der verfügbaren wissenschaftlichen Daten sowie umfangreichen Erfahrungen praktisch schmerz- und palliativmedizinisch tätiger Ärzte einen fundierten Überblick über den gegenwärtigen Stand der medizinisch-wissenschaftlichen Forschung auf allen Gebieten der Schmerzmedizin und setzen mit ihren Empfehlungen neue Standards für eine patientenorientierte schmerzmedizinische Versorgung auf höchstem Niveau.